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Uta-portraitWeben ist eines der ältesten Handwerke und Künste der Welt.

Schon seit tausenden von Jahren weben Menschen Bilder, um ihre Umgebung zu schmücken. Diese Tradition zeitgemäß künstlerisch fortzuführen, das ist mein Anliegen.

Seit 1993 webe ich Bilder in einer von mir weiter entwickelten Technik, auf die ich beim Entwerfen meines Meisterstücks gestoßen bin. Sie entstehen auf meinem ca. 200 Jahre alten Flachwebstuhl und sind vom Weben des Bildes bis zum Vernähen der Fäden und Aufspannen des Bildes auf Keilrahmen ganz in Handarbeit gefertigt.

Inzwischen entstehen die Entwürfe am Computer, da mir das Zeichnen mit dem Grafiktablett liegt und Farbvariationen in Sekundenschnelle ausprobiert werden können.

Webstuhl-3So beginne ich mit einem sehr modernen Arbeitsgerät und setze das auf einem der ältesten Arbeitsgeräte um. Wie das Weben bei mir funktioniert, sehen Sie auf der Seite „Technik“.

Was wie ein Anachronismus wirkt, ist es in Wahrheit gar nicht. Ein Webstuhl und ein Computer haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick denkt. Beide arbeiten mit dem Dualsystem: Beim Webstuhl entstehen die kompliziertesten Bindungen nur durch Hebung und Senkung der Kettfäden. Beim Computer entstehen komplexe Programme alleine durch 1 und 0.

Der Jacquard-Webstuhl, den der französische Seidenweber Joseph-Marie Jacquard 1805 erfand, verwendete ein Lochkartensystem. Sein System wurde zum Vorbild für die frühen Rechenmaschinen und von da aus entwickelten sich die heutigen Computer.

Machen Sie sich Ihr eigenes Bild davon, ob Weben heute noch zeitgemäß ist und schauen Sie sich auf meinen Seiten um!